Stockente
© Philippe Paternolli/Getty Image
Ein vertrauter Gast am Wasser. Stockente
Ob an stillen Seen, an langsam fließenden Flüssen oder in belebten Parkanlagen – die Stockente gehört in vielen Landschaften zum vertrauten Bild. Mit ihrer weiten Verbreitung zählt sie zu den häufigsten Entenarten Europas und ist auch in Deutschland ganzjährig zu beobachten. Auffällig ist das unterschiedliche Aussehen: Während das Männchen mit grün schimmerndem Kopf und weißem Halsring ins Auge fällt, bleibt das Weibchen in braunen Tarnfarben unauffällig.
Stockenten leben bevorzugt an Gewässern mit flachen Uferzonen, wo sie ihre Nahrung suchen. Sie ernähren sich vielseitig von Pflanzen, Samen und kleinen Wassertieren. Häufig sind sie dabei gründelnd im flachen Wasser zu beobachten. Zur Brutzeit zieht sich das Weibchen an einen geschützten Ort zurück und baut ein gut verstecktes Nest in der Nähe des Wassers. Nach dem Schlüpfen folgen die Küken unmittelbar ihrer Mutter – oft schon wenige Stunden später – auf ihren ersten Wegen durch das seichte Uferwasser. Die Aufzucht dauert nur wenige Wochen, dann werden die Jungvögel selbstständig.
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