Argus‑Bläuling auf einer Blüte
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Zarte Zeichen der Natur. Argus‑Bläuling auf einer Blüte
Kaum hat die warme Jahreszeit begonnen, flattert ein kleiner Botschafter artenreicher Landschaften durch die Wiesen: der Argus‑Bläuling, auch Geißklee‑Bläuling genannt. Er gehört zu den bekanntesten Tagfaltern Deutschlands. Die Männchen leuchten in intensivem Blau, während die Weibchen eher braun gefärbt sind. Namensgebend sind die augenähnlichen Flecken mit orangefarbenem Rand auf der Flügelunterseite. Besonders faszinierend ist sein Lebenszyklus, denn die Raupen leben in enger Gemeinschaft mit Ameisen, die sie beschützen und dafür zuckerhaltige Absonderungen erhalten.
Hierzulande tritt der Falter meist in zwei Flugzeiten auf: Eine erste Generation fliegt von Mai bis Juni, eine zweite oft noch einmal von Juli bis August, abhängig von Region und Witterung. Zu finden ist er vor allem dort, wo sonnige, nährstoffarme Lebensräume erhalten geblieben sind, etwa auf Trockenrasen, Heiden oder extensiv genutzten Wiesen. Entscheidend ist das Vorkommen von Futterpflanzen wie Geißklee. Weil solche Flächen seltener werden, gilt der Argus‑Bläuling heute als wichtiger Zeiger für intakte Natur und als stiller Hinweis darauf, wie wertvoll gepflegte Kulturlandschaften sind.
Taubenschwänzchen beim Nektarsaugen an einer Blüte, Sardinien, Italien
Schachbrett-Schmetterlingspaar (Melanargia galathea), Elsass, Frankreich
Japanischer Schwalbenschwanz auf einer Spinnenlilie
Europäische Honigbienen in Sheffield, England
Schmetterlinge auf einer Wiese, Deutschland
Biene im Sonnenblumenfeld bei Fresdorf
Kleiner Fuchs bei der Nektaraufnahme auf einem Sonnenhut, Niedersachsen
Monarchfalter bei der Nahrungssuche an Blaustern-Wildblumen