Braunkehl-Faultier, Puerto Viejo de Talamanca, Costa Rica
© Suzi Eszterhas/Minden Picture
Immer mit der Ruhe. Internationaler Tag des Faultiers
Am 20. Oktober ist Internationaler Tag des Faultiers. Das Braunkehl-Faultier aus den tropischen Wäldern Mittel- und Südamerikas zeigt eindrucksvoll, dass ein langsames Leben durchaus Vorteile haben kann. Auch rund um Puerto Viejo de Talamanca in Costa Rica findet es in den Baumkronen einen passenden Lebensraum.
Den Großteil seines Lebens verbringt es kopfüber in den Bäumen. In seinem groben Fell wachsen Algen, die ihm eine grünliche Färbung verleihen und so zur Tarnung beitragen können. Dank zusätzlicher Halswirbel kann es seinen Kopf außerdem um bis zu 270 Grad drehen, ohne dabei den Körper bewegen zu müssen.
Auch bei der Verdauung lässt sich das Braunkehl-Faultier Zeit. Sein mehrkammeriger Magen hilft ihm, seine faserreiche pflanzliche Nahrung langsam zu verdauen. Etwa einmal pro Woche steigt es auf den Waldboden hinab, um Kot und Urin abzusetzen. Dort ist es deutlich weniger geschickt als in den Bäumen. Im Wasser überrascht es dagegen mit einer ganz anderen Fähigkeit. Faultiere sind erstaunlich gute Schwimmer.
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