Eine Bengaltigerfamilie im Ranthambore-Nationalpark in Rajasthan, Indien

Eine Bengaltigerfamilie im Ranthambore-Nationalpark in Rajasthan, Indien

© Archna Singh/Shutterstoc

Ein Comeback mit Krallen. Internationaler Tag des Tigers

Am Internationalen Tag des Tigers steht diese Bengaltigerfamilie im Ranthambore-Nationalpark in Rajasthan im Mittelpunkt. Die mächtigen Raubkatzen gehören zu den bekanntesten Bewohnern Indiens und faszinieren durch ihre Kombination aus Kraft und Eleganz. Ein ausgewachsener Tiger kann von der Nase bis zur Schwanzspitze mehr als drei Meter lang werden und rund 230 Kilogramm wiegen. Trotz ihrer Größe bewegen sich die Tiere erstaunlich lautlos durch Wälder und Graslandschaften. Ihr charakteristisches Streifenmuster dient nicht nur der Wiedererkennung, sondern auch der Tarnung, da es die Körperkonturen im wechselnden Licht der Vegetation auflöst.

Vor etwa hundert Jahren lebten weltweit schätzungsweise 100.000 wilde Tiger. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts war diese Zahl auf einen Bruchteil davon gesunken. In einigen Regionen zeichnet sich inzwischen jedoch eine positive Entwicklung ab. Schutzgebiete, die Bekämpfung der Wilderei und bessere Lebensbedingungen tragen zur Erholung der Bestände bei. Ranthambore gilt dabei als wichtiges Beispiel für erfolgreichen Tigerschutz in Indien.

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