Feenkamine und Felshöhlen bei Göreme, Kappadokien, Türkei
© Ivan Kmit/Alam
Im Land der Feenkamine. Land der Feenkamine
Seien Sie ehrlich: Können Sie sich der faszinierenden Wirkung der märchenhaft anmutenden Felsformationen des Historischen Nationalparks Göreme in Kappadokien entziehen? Wir sind jedes Mal aufs Neue vom Anblick dieses Naturwunders gebannt. Die sogenannten Feenkamine entstanden während eines langwierigen geologischen Prozesses. Wind- und Wassererosion trugen die weichen Tuffsteinschichten ab und ließen diese von Erdpyramiden geprägte Landschaft entstehen.
Bei den in den Felsformationen zu erkennenden Öffnungen handelt es sich um Höhlen, die aus dem weichen Tuffstein herausgearbeitet wurden. Zum Teil stammen diese Wohn- und Wirtschaftshöhlen aus byzantinischer Zeit. Einige der Höhlen wurden auch als frühchristliche Kirchen genutzt. Der rund 95 Quadratkilometer große Historische Nationalpark Göreme gehört seit 1985 zum UNESCO-Weltnaturerbe. Als Besucher dieser Gegend fühlt man sich in eine andere Welt versetzt.
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