Reisfelder in Sapa, Lào Cai, Vietnam
© Anujak Jaimook/Getty Image
Tradition auf Schritt und Tritt. Reisfelder in Sapa, Lào Cai, Vietnam
Sanftes Licht dringt durch vorbeiziehende Wolken und legt sich über die gestuften Hänge von Sapa in der Provinz Lào Cai in Vietnam. Die Reisfelder ziehen sich wie eine endlose Abfolge von Terrassen die Berghänge hinab und wirken wie ein Geflecht aus Linien. Seit Generationen gestalten hier indigene Gemeinschaften wie die Hmong diese Landschaft, indem sie den steilen Boden formen und das Wasser gezielt über die Felder leiten. So entsteht ein fein abgestimmtes Zusammenspiel zwischen Natur und menschlicher Arbeit.
In jeder Stufe sammelt sich eine dünne Schicht Wasser, die den Himmel spiegelt und den jungen Reispflanzen Leben gibt. Im Laufe der Monate wandelt sich das Bild von frischem Grün zu warmen goldenen Tönen. Nebel zieht durch die Täler und gibt immer neue Perspektiven frei, während sich im Hintergrund die Silhouette des Fansipan erhebt. Trotz der abgelegenen Lage zieht Sapa heute viele Besucher an, die hier Tradition auf Schritt und Tritt erleben.
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