Seljalandsfoss-Wasserfall bei Sonnenuntergang, Island
© Tom Mackie/AWL/plainpictur
In goldenes Licht getaucht. Wann geht die Sonne unter?
Am 21. Juni feiert die Nordhalbkugel die Sommersonnenwende – den längsten Tag des Jahres. An diesem Tag erreicht die Sonne ihren höchsten Stand am Himmel und steht am weitesten vom Äquator entfernt. In Deutschland genießen wir bis zu 17 Stunden Tageslicht, während in Island die Sonne kaum noch untergeht. Die Mitternachtssonne taucht die Landschaft in ein magisches, goldenes Licht und macht die Nacht zum Tag. Ein besonders faszinierender Ort, um dieses Naturphänomen zu erleben, ist der Seljalandsfoss-Wasserfall an der Südküste Islands, der auf unserem heutigen Bild zu sehen ist.
Hier stürzt das Wasser aus rund 60 Metern Höhe von einer ehemaligen Meeresklippe herab. Ein Pfad führt hinter den Wasserfall und bietet Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit, dieses beeindruckende Naturschauspiel aus einer außergewöhnlichen Perspektive zu erleben. Zur Zeit der Mitternachtssonne erscheint der Wasserfall im sanften Abendlicht besonders zauberhaft, während das leise Rauschen des Wassers eine beinahe märchenhafte Atmosphäre schafft. Ob Fotografie- oder Naturliebhaber – der Seljalandsfoss ist zu jeder Jahreszeit ein unvergessliches Erlebnis, doch zur Sommersonnenwende entfaltet er eine ganz besondere Magie.
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