Strandbad Tiefenbrunnen am Ufer des Zürichsees, Schweiz
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„Los, göm'mer i d'Badi!“
Die Schweiz ist zwar ein Binnenstaat in der Mitte Europas, doch mit rund 6 Prozent des gesamteuropäischen Frischwassers, das durch die zahllosen Flüsse und Seen des Landes fließt, gibt es dort jede Menge Möglichkeiten, ein Bad im Freien zu nehmen. Und das ist an einem heißen Sommertag in der Schweiz genau das Richtige, um sich etwas Abkühlung zu verschaffen.
Heute machen wir mit dem großen Zeh den Temperaturtest im klaren Wasser des Zürichsees in der größten Stadt der Schweiz. Dort hat sich eine eigene Strandbad-Kultur entwickelt. Über ganz Zürich verteilt finden sich zahlreiche Freibäder – öffentliche Swimming-Pools oder Badestrände – entlang der Ufer von Seen und Flüssen. Die Stadt hat europaweit die größte Dichte an Schwimmanlagen.
Bei dem Freibad auf unserer Startseite handelt es sich um das Strandbad Tiefenbrunnen. Es gibt hier zwar keinen Sandstrand, dafür aber einen kreisrunden Bohlenweg, der um den flachen Pool gebaut wurde. In der Nähe gibt es eine 60 Meter lange Wasserrutsche, Tauchplattformen und eine ausgedehnte Liegewiese zum Sonnenbaden. Badeanlagen werden in der Schweiz kurz „Badi“ genannt. Entsprechend oft hört man hier den Ruf: „Los, göm'mer i d'Badi!“
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