Moschusochsen in der Nähe von Prudhoe Bay, Alaska, USA
© Oliver Smart/Alam
Kräftemessen in Alaska
Moschusochsen sind die am weitesten nördlich lebenden Huftiere. Dank ihres langen, dichten Fells und dicker Fettpolster sind die Tiere auch für eisige Temperaturen hervorragend gewappnet. Mit ihren Hufen sind sie in der Lage, Schnee wegzukratzen und Eis aufzubrechen, um im Winter an Moos, Wurzeln und Flechten zu gelangen.
Moschusochsen, benannt nach dem starken Geruch, den die Männchen in der Paarungszeit verströmen, lebten seit Tausenden von Jahren in den Tundren-Landschaften. Um die Wende zum 20. Jahrhundert waren die Bestände durch Bejagung nahezu ausgerottet, in Alaska wurden die Tiere restlos dezimiert.
Eine Wiederansiedlung gelang in den 1930er Jahren, nachdem dort grönländische Moschusochsen ausgesetzt wurden. Heute leben in Alaska etwa 5.000 Exemplare, weltweit sind es rund 125.000. Moschusochsen sind beeindruckende Kolosse: Männchen können ein Körpergewicht von 300 bis 400 Kilogramm erreichen.
Related Images
Bing Today Images
Milchstraße über den verschneiten Weiden der Wallgauer Alm mit Blick auf das Karwendelgebirge, Bayern, Deutschland
Mount-Rainier-Nationalpark, US-Bundesstaat Washington
Ein Reiter mit seinem Adler bei der Jagd im Altai-Gebirge, Mongolei
Ein Marienkäfer im Winterschlaf, Tewin, England
„Angel of the Waters“-Statue auf dem Bethesda-Brunnen im Central Park, New York City, USA
Schnee-Eule
Eiskletterer am Athabasca-Gletscher im Jasper-Nationalpark, Alberta, Kanada
Park City, Utah, USA. Zum Start des Sundance Film Festivals