Bunte Häuser säumen den Nyhavn-Kanal in Kopenhagen, Dänemark

Bunte Häuser säumen den Nyhavn-Kanal in Kopenhagen, Dänemark

© emicristea/Getty Image

Kopenhagen in voller Farbe. Nyhavn-Kanal, Kopenhagen, Dänemark

Bunte Fassaden spiegeln sich im Wasser des Nyhavn und verleihen einem der bekanntesten Orte Kopenhagens seinen unverwechselbaren Charakter. Entlang des Kanals reihen sich historische Giebelhäuser, deren kräftige Farben selbst an grauen Tagen auffallen. Die Atmosphäre wirkt zugleich lebendig und entspannt und macht das Viertel zu einem beliebten Treffpunkt für Einheimische und Besucher.

Angelegt wurde der Kanal in den 1670er Jahren unter König Christian V. Mit einer Länge von rund 460 Metern verband er einst das Hafenleben direkt mit dem Zentrum der Stadt. Handelsschiffe brachten Waren aus nahen und fernen Regionen, während Lagerhäuser, Werkstätten und Gaststätten das geschäftige Treiben am Ufer prägten.

Heute laden Cafés und Restaurants zum Verweilen ein, während Ausflugsboote gemächlich vorbeiziehen. Mehrere historische Schiffe erinnern an die maritime Vergangenheit des Viertels. Auch der Schriftsteller Hans Christian Andersen lebte zeitweise hier und fand in der besonderen Stimmung des Kanals Inspiration für sein Schaffen.

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