Castelmezzano, Basilikata, Italien
© Rudy Balasko/Shutterstoc
Italienische Postkartenidylle. Castelmezzano, Basilikata, Italien
Umgeben von den schroffen Gipfeln der Lukanischen Dolomiten versprüht Castelmezzano in der Basilikata, im Süden Italiens, einen ganz besonderen Charme. In Italien nennt man Dörfer wie diese „Borghi“. Dieses historische Reiseziel ist ein lebendiges Zeugnis seines Erbes: Von der Herrschaft der Feudalherren bis hin zu längst vergessenen Schlachten - dieser geschichtsträchtige Borgo ist ein Traum für jeden Historiker. Die engen Gassen und kopfsteingepflasterten Straßen führen an alten Gebäuden vorbei, die sich an den Berghang schmiegen.
Die Geschichte dieses faszinierenden Dorfes reicht bis zur Zeit der griechischen Kolonisierung zurück: Zwischen dem 6. und 5. Jahrhundert v. Chr. wurde ein kleines Dorf namens „Maudoro“ gegründet, was so viel wie „Goldene Stadt“ bedeutet. Nach der Invasion der Sarazenen im 10. Jahrhundert wurde diese Gegend von den Normannen erobert.
Diese ließen sich hier nieder und errichteten eine Burg, von der das Dorf seinen Namen bekam. Castelmezzano ist nicht nur ein verschlafenes Porträt der Vergangenheit, sondern bietet auch abenteuerliche Aktivitäten wie Seilrutschen zwischen den Bergen beim „Volo dell'Angelo“ (Flug des Engels). Für Frühaufsteher könnte das schönste Vergnügen darin bestehen, morgens bei einer Tasse Kaffee zu beobachten, wie die Sonne hinter den majestätischen Gipfeln aufgeht.
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