Chocolate Hills („Schokoladenhügel“) auf der Insel Bohol, Philippinen
© Danita Delimont/Offset by Shutterstoc
Trocken und schokoladig im Abgang. Chocolate Hills
Jedes Jahr im November, wenn die Trockenzeit beginnt, färbt sich das grüne Gras, das die halbkugel- oder kegelförmigen Hügel auf der philippinischen Insel Bohol bedeckt, bräunlich. Und so verwandelt sich die Gegend in dieser Jahreszeit in eine endlos erscheinende Reihe von Schokoladenbergen oder Schokoküssen. Das Naturphänomen sorgte dafür, dass die Chocolate Hills zu einer der großen Touristenattraktionen der Provinz wurden. Die Regionalregierung hat sogar eine Besichtigungsplattform in der Ortschaft Carmen errichtet, die rund 50 Kilometer von der Provinzhauptstadt Tagbilaran entfernt liegt.
Während diese speziellen geologischen Formationen in lokalen Legenden wahlweise als Überbleibsel eines Kampfes zwischen zwei Riesen oder als Tränen eines Riesen mit gebrochenem Herzen betrachtet werden, tendieren Wissenschaftler zu der Theorie, dass sich die Erhebungen über einen langen Zeitraum hinweg durch eine Kombination aus erosiven und tektonischen Prozessen gebildet haben. Schokoladen-Fans kann es egal sein, welche Annahme stimmt, denn sie erfreuen sich so oder so an den verlockenden Hügeln, die große Ähnlichkeit mit ihrer Lieblingssüßigkeit haben.
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