Die Felsformationen aus Basaltgestein am Strand von Reynisfjara, Vík í Mýrdal, Island
© Cavan Images/Getty Image
Eine Legende von versteinerten Trollen
Wer schon einmal auf Islands Ringstraße (Hringvegur) unterwegs war, die rund um die Hauptinsel verläuft, kennt die atemberaubende und facettenreiche Landschaft des zweitgrößten Inselstaates. Heute machen wir einen Abstecher an die Südküste Islands, an der schwarze Sandstrände und spitze Felsnadeln im Meer anzutreffen sind. Die Aufnahme entstand am Strand von Reynisfjara in der Nähe von Vík í Mýrdal, und wenn man den zahlreichen Reiseberichten trauen kann, gehört dieser Strandabschnitt zu den schönsten des Landes.
Vom Strand aus blickt man auf drei markante Felsnadeln in unmittelbarer Nähe der Küste. Die Formation mit dem Namen Reynisdrangar entstand im Verlauf eines Vulkanausbruchs. Die bei der Eruption ausgestoßene flüssige Lava kühlte im Meer ab und ließ diese bizarren Felstürme entstehen. Die Einheimischen werden ihnen aber vermutlich eine völlig andere Geschichte über die Entstehung erzählen. Der Legende nach versuchten zwei Trolle dort einst ein Schiff an Land zu bringen, doch bei Tagesanbruch seien die Fabelwesen versteinert worden.
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