Ein Weißkopfseeadler im Grand-Teton-Nationalpark, Wyoming, USA
© Kathleen Reeder Wildlife Photography/Getty Image
45 Jahre US-Artenschutzgesetz. Ein mittlerweile nicht mehr gefährdeter Greifvogel
Ein besorgniserregender Bestandsrückgang der Weißkopfseeadler in den Vereinigten Staaten sorgte in den 1960er Jahren für die Initiierung einer ganzen Reihe von Schutzmaßnahmen. Die wichtigste Regelung war der im Jahr 1973 beschlossene Endangered Species Act, ein Artenschutzgesetz, für dessen Erlass der Weißkopfseeadler eine der Leitarten war.
Das Insektenvernichtungsmittel DDT galt zunächst als harmlos, doch unter Weißkopfseeadlern kam es nach der Einführung zu einem Anstieg der Sterblichkeitsrate. Nach dem DDT-Verbot in den USA im Jahr 1972 erholte sich der Weißkopfseeadler-Bestand wieder. Am 4. Juni 2007 konnte die Art aus dem Schutz nach dem Endangered Species Act entlassen werden.
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