Schneebedeckte Gassho-Häuser im Dorf Ogimachi in Shirakawa-go, Japan
© Toyofumi Mori/Getty Image
Verwunschene Häuser. Weltkulturerbe für Japan-Fans
Knusper, knusper, Knäuschen, wer knuspert an meinem Häuschen? Unser heutiges Homepage-Bild sieht wirklich märchenhaft aus und erinnert an leckere Lebkuchenhäuser mit Zuckerguss. Lokalisiert man diese Häuser aber in die heimischen Gefilde, liegt man damit jedoch völlig daneben. Denn diese Häuser gehören zu dem historischen japanischen Dorf Ogimachi in Shirakawa-go, das im Jahr 1995 von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt wurde.
Die Häuser in Shirakawa-go sind berühmt für einen speziellen Architekturstil namens „Gassho-zukuri“. In der deutschen Übersetzung bedeutet das etwa „Stil der zum Gebet gefalteten Hände“. Die strohgedeckten, bis zu 60 Grad steilen Dächer bilden diesen Stil ab. Besonders die robuste Bauweise in Kombination mit den Eigenschaften der Strohabdeckung erlaubt es den Häusern, den schweren Schneefällen in der Region standzuhalten.
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