Papageifische vor der Küste der Provinz Negros Oriental, Philippinen
© Tim Fitzharris/Minden Picture
Farbenprächtige „Riff-Kühe“
Diese farbenfrohen Papageifische schwimmen vor der Küste von Negros Oriental, einer Provinz der Philippinen. Es gibt weit über 80 Arten von Papageifischen innerhalb dieser Unterfamilie der Lippfische, die in großen Gruppen in den tropischen Gewässern unserer Erde vorkommen. Die größte Vielfalt findet sich in der indopazifischen Region.
Die dickleibigen Fische haben große Schuppen und ihre Kieferzähne sind zu einem Schnabel verwachsen. Diesen benutzen sie, um sorgfältig schmackhafte Algen von Riffen und Felsen „abzugrasen“. Dabei entfernen die Fische auch abgestorbene Korallenteile oder hartes Gestein und helfen auf diese Weise, die Riff-Ökosysteme gesund zu erhalten.
Außerdem tragen sie dazu bei, die weißen Sandstrände in der Nähe dieser tropischen Riffe wieder aufzufüllen. Wie? Nachdem Papageifische die genießbaren Teile der Algen verdaut haben, scheiden sie die Überreste als Sand aus, und zwar eine Menge Sand. Bei einigen Arten kann ein einzelner Fisch auf diese Weise bis zu 500 Kilo perlweißen Sand produzieren. Aber das soll erst einmal reichen – manches Wissen muss nicht unbedingt vertieft werden.
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