Islandschafe
© John Porter LRPS/Alam
Auf der Suche nach dem Schafsschreck
Auf der heutigen Startseite sehen Sie eine der ältesten Schafrassen der Welt. Islandschafe stammten von Kurzschwanzschafen ab, die im 9. und 10. Jahrhundert mit der ersten Welle von Siedlern aus Norwegen auf die Insel gebracht wurden. Diese Schafe mit ihrem zweilagigen Wollmantel gedeihen in dieser rauen Umgebung besonders und sind in ihrer Anzahl mehr als doppelt so viele als Menschen in Island leben.
Aber am 12. Dezember erwartet diese Schafe, insbesondere die Mutterschafe, etwas Schrecklicheres als die isländische Kälte. Skekkjastaur – Schafsschreck oder auch Pferchpfahl – genannt, kommt aus den Bergen hinunter ins Tal. Er ist der erste der 13 isländischen Weihnachtsgesellen, der sogenannten Jólasveinar, die nach und nach im Dezember bei den Menschen auftauchen.
Skekkjastaur liebt besonders Schafe und deren Milch und so versucht er die Milch der Mutterschafe zu bekommen. Glücklicherweise hat er mit seinen steifen Knochen nicht viel Erfolg. Dennoch dürften sich nicht nur die Schafe freuen, wenn Skekkjastaur am 25.12. wieder in die Berge verschwindet.
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