Lebensgroße Nachbildung der Chauvet-Höhlenmalereien in Vallon-Pont-d'Arc, Frankreich

Lebensgroße Nachbildung der Chauvet-Höhlenmalereien in Vallon-Pont-d'Arc, Frankreich

© Audrey Poree/Alam

Die Vergangenheit ans Licht gebracht. Chauvet-Höhlenmalereien in Vallon-Pont-d'Arc, Frankreich

Die Chauvet-Höhle bei Vallon-Pont-d’Arc in Südfrankreich zählt zu den bedeutendsten Fundstätten prähistorischer Höhlenkunst. An ihren Wänden finden sich mehr als 1000 Zeichnungen, vor allem eindrucksvolle Darstellungen von Tieren wie Löwen, Nashörnern, Pferden und Mammuts. Die außergewöhnlich gut erhaltenen Kunstwerke geben faszinierende Einblicke in die kreative Welt der Menschen der Altsteinzeit. Um die empfindlichen Originale zu schützen, wurde in der Nähe eine lebensgroße Nachbildung geschaffen, in der Besucher die Höhlenmalereien in einer möglichst authentischen Umgebung erleben können.

Auch Deutschland besitzt außergewöhnliche Zeugnisse eiszeitlicher Kunst. Die Höhlen der Schwäbischen Alb in Baden-Württemberg gehören ebenfalls zum UNESCO‑Welterbe. Anders als in Chauvet stehen dort jedoch nicht großflächige Wandmalereien im Mittelpunkt, sondern kleine Kunstwerke, die in den Höhlen entdeckt wurden. Diese Funde zeigen, dass Menschen bereits vor Zehntausenden von Jahren ihre Umwelt beobachteten und in Kunst verwandelten. Gemeinsam ermöglichen die Fundstätten in Frankreich und Deutschland einen imposanten Blick auf die frühen Anfänge menschlicher Kreativität.

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