Serpentinenstraße am Julierpass, Schweiz
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Auf in die Berge!. Serpentinenstraße am Julierpass, Schweiz
Der Julierpass zählt zu den eindrucksvollsten Alpenübergängen der Schweiz. Die Passhöhe liegt auf 2284 Metern und verbindet seit fast 2000 Jahren verschiedene Täler miteinander. Bereits zur Römerzeit führte hier ein wichtiger Weg durch die Berge. Archäologische Funde nahe dem höchsten Punkt des Passes deuten darauf hin, dass Reisende diesen Ort nicht nur als Übergang, sondern auch als Rastplatz nutzten. Münzen und zwei römische Specksteinsäulen erinnern noch heute an diese lange Geschichte.
Die heutige Passstraße entstand zwischen 1820 und 1828 und wurde von 1935 bis 1940 als erste Schweizer Alpenstraße vollständig asphaltiert. Jeden Tag nutzen rund 3000 Fahrzeuge die Strecke. Besonders bekannt ist sie für ihre zahlreichen Kurven, die immer neue Ausblicke auf die umliegende Berglandschaft eröffnen. Im Winter können bei schwierigen Bedingungen sogar Schneeketten erforderlich sein. So wird die Fahrt über den Julierpass selbst zum Erlebnis und macht deutlich, dass manchmal schon der Weg das eigentliche Ziel sein kann.
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