Berg Fuji auf der Insel Honshū, Japan
© phutthiseth thongtae/Getty Image
Ikone am Horizont. Berg Fuji auf der Insel Honshū, Japan
Der Fuji erhebt sich über Japan als nahezu perfekter Kegel, ist oft schneebedeckt und schon aus großer Entfernung sichtbar. Mit einer Höhe von 3.776 Metern ist er der höchste Berg des Landes. Er liegt etwa 100 Kilometer südwestlich von Tokio auf der Insel Honshū. Zum Vergleich: Die Zugspitze, Deutschlands höchster Gipfel, ist mit 2.962 Metern rund 800 Meter niedriger. Seine symmetrische Form verdankt der Fuji seiner vulkanischen Herkunft. Der Stratovulkan gilt als aktiv, auch wenn er seit der Hōei-Eruption im Jahr 1707 ruht. Damals trieb der Wind große Mengen Asche bis nach Edo, dem heutigen Tokio.
Doch dieser Berg ist mehr als ein geologisches Wahrzeichen. Seit Jahrhunderten gilt er als heiliger Ort und Ziel spiritueller Pilgerwege. Seine kulturelle Bedeutung führte 2013 zur Aufnahme in die Liste des UNESCO-Welterbes. An klaren Tagen ist seine Silhouette scharf gezeichnet, während sie wenig später im Wolkenmeer verschwimmt – ein Anblick, der Besucher und Künstler seit Jahrhunderten fasziniert.
Related Images
Bing Today Images
„Angel of the Waters“-Statue auf dem Bethesda-Brunnen im Central Park, New York City, USA
Schnee-Eule
Eiskletterer am Athabasca-Gletscher im Jasper-Nationalpark, Alberta, Kanada
Apfelbaum mit verbliebenen Früchten im Winter
Mount-Rainier-Nationalpark, US-Bundesstaat Washington
Ein Marienkäfer im Winterschlaf, Tewin, England
Park City, Utah, USA. Zum Start des Sundance Film Festivals
Milchstraße über den verschneiten Weiden der Wallgauer Alm mit Blick auf das Karwendelgebirge, Bayern, Deutschland