Leuchtturm von Formentor, Mallorca, Balearen, Spanien
© Allard Schager/Getty Image
Abgeschieden über den Klippen. Leuchtturm von Formentor, Mallorca, Balearen, Spanien
Weit sichtbar über dem Cap de Formentor steht der Leuchtturm von Formentor an einer der exponiertesten Küsten Mallorcas. Seit 1863 markiert er einen Ort, der nicht umsonst als „Treffpunkt der Winde“ bekannt ist. Rund 215 Meter über dem Mittelmeer gelegen, ist er von Port de Pollença aus über eine schmale, etwa 13 Kilometer lange Serpentinenstraße erreichbar. Der helle Kalkstein prägt die Landschaft und zeugt von uralten Meeren. Über Jahrmillionen wurde das Gestein angehoben und von Wind und Wasser zu steilen Wänden, Höhlen und natürlichen Bögen geformt. Diese raue Geologie verleiht der Gegend ihre stille Dramatik.
Wer die Aussicht genießen möchte, kann eine der Wanderrouten über die Halbinsel wählen oder den kurzen, steilen Aufstieg zur Talaia d’Albercutx unternehmen. Ähnlich wie am Kap Arkona in Deutschland wird hier deutlich, wie eindrucksvoll Landschaft und Leuchttürme als Orientierungspunkte zusammenspielen. Man verlässt diesen Ort mit dem Gefühl, eine besonders markante Küstenlandschaft Europas erlebt zu haben.
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