Rothirsch im Nationalpark De Hoge Veluwe, Niederlande
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Ganz schön frostig. Rothirsch im Nationalpark De Hoge Veluwe, Niederlande
Ein Rothirsch mit mächtigem Geweih, wanderndes Wild und 54 Quadratkilometer abwechslungsreiche Landschaft – das ist der Nationalpark De Hoge Veluwe in der Provinz Gelderland im Osten der Niederlande. Der Park wurde 1909 von dem Ehepaar Kröller-Müller gegründet, das Kunst und Natur vereinen wollte. Heute begegnet man dort nicht nur Skulpturen wie „Three Upright Motives” des englischen Bildhauers Henry Moore oder der „Steyn-Bank” des belgischen Architekten Henry van de Velde, sondern auch Wildschweinen, Mufflons und Wölfen.
Es sind jedoch vor allem die Rothirsche, die die Besucher in ihren Bann ziehen. Die ausgewachsenen Männchen wiegen bis zu 240 Kilogramm und sind etwa 1,20 Meter hoch. Besonders zur Brunftzeit wird der Park zur Bühne eindrucksvoller Revierkämpfe. Solche Naturschauspiele lassen sich auch in deutschen Schutzgebieten wie dem Müritz-Nationalpark oder dem Harz erleben. Ein Ausflug, der berührt, denn wer die Natur beobachtet, spürt das Leben in jedem Atemzug.
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