Der Wasserfall Aldeyjarfoss in der nordisländischen Binnenlandschaft
© Jim Patterson/Tandem Stills + Motio
Der mächtige Aldeyjarfoss
Im wasserfallreichen Island ist es nicht verwunderlich, dass der Aldeyjarfoss als eine der schönsten Sehenswürdigkeiten des Landes gilt. Der rund 20 Meter hohe Wasserfall wird von Islands größter Eiskappe gespeist und von markanten sechseckigen Basaltsäulen flankiert, die scheinbar von einem nordischen Gott gemeißelt wurden.
Okay, sie haben ihren Ursprung vielleicht nicht bei Odins Verwandten. Geologen sagen uns, dass sie entstehen, wenn Lavaströme abkühlen und sich unter der Belastung verformen, wobei die Risse tief in das neu gebildete Gestein eindringen. Der Weg des geringsten Widerstands führt dazu, dass sich diese Risse in einem Winkel von 120 Grad kreuzen. Je tiefer die Risse verlaufen, desto mehr nähert sich ihre Form einem nahezu perfekten Sechseck an – und desto mehr geometrische Säulen werden sichtbar, wenn die Felswand schließlich abbricht.
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