Galapagos-Seelöwe vor der Küste der Insel Fernandina, Galapagosinseln, Ecuador
© Tui De Roy/Minden Picture
Ein Tag für die Ozeane
Galapagos-Seelöwen kommen an zwei Orten auf der Welt vor: in ihrer namensgebenden Umgebung, den Galapagosinseln, und auf der Isla de la Plata, einer Insel vor der Küste Ecuadors. Oftmals lassen sie sich beim Spielen und Surfen in den Wellen beobachten. Auch an Land zeigen sie sich gesellig, manchmal gönnen sie sich sogar ein Nickerchen auf einer Sitzbank.
Obwohl sie auf den Inseln ein gewohnter und geliebter Anblick sind, gelten Galapagos-Seelöwen als gefährdet. Der Bestand dieser Tiere zeigt sich aufgrund der steigenden Temperaturen der Ozeane sehr anfällig, da diese Entwicklung negative Auswirkungen auf die Verfügbarkeit ihrer Nahrung hat.
Und nun kommt der Welttag der Ozeane ins Spiel, der jährlich am 8. Juni begangen wird. Er wurde 2009 von den Vereinten Nationen eingeführt, um auf die Bedeutung der Ozeane für die Gesundheit und das Überleben aller Lebewesen auf der Erde aufmerksam zu machen. Das diesjährige Leitmotiv ruft die führenden Politiker der Welt dazu auf, 30 % der Ozeane und 30 % des Festlands bis 2030 unter Schutz zu stellen, um die Artenvielfalt auf unserem Planeten zu gewährleisten.
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