Surfbretter in einer Reihe
© plainpicture/Tony Arruz
Warten auf die perfekte Welle. Wellenreiten in Australien
Gibt es etwas, das australischer sein kann als Sand und Surfen? Nein? Das dachten wir uns auch, und wollen anlässlich der beginnenden Frühlingszeit auf der südlichen Hemisphäre das Surfbrett ins rechte Licht rücken. Doch so sehr die Australier Wellenreiten lieben, liegen die Wurzeln des Surfens ursprünglich auf Hawaii und in Polynesien. Dort wurde der Sport sowohl von Männern als auch von Frauen in allen Gesellschaftsschichten ausgeübt, von Königen ebenso wie von einfachen Bürgern.Dank des hawaiianischen Olympiaschwimmers Duke Kahanamoku fand der immer beliebter werdende Sport zu Beginn des 20. Jahrhunderts seinen Weg an die australischen Küsten. Von vielen als Vater des modernen Surfens angesehen, ist es Kahanamoku an Heiligabend im Jahr 1914 am Freshwater Beach in Sydney gelungen, eine erste Form des Surfens zu zeigen. Und das alles mit einem schweren Brett ohne Flossen, das er selbst hergestellt hatte. Die Legende, die damals als „das menschliche Motorboot von Honolulu“ bezeichnet wurde, war so einflussreich, dass sie zur Gründung des „Duke's Day“ führte – einem zweitägigen Festival, das von der Freshwater Surfing Community gefeiert wird.
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