Die Milchstraße über dem Canyonlands-Nationalpark in Utah, USA
© Cavan Images/Offse
Sterne ohne Grenzen. Astrotourismus vom Feinsten
Sollten Sie dem Canyonlands-Nationalpark einen Besuch abstatten, raten wir Ihnen, über Nacht dort zu bleiben. Nach Sonnenuntergang werden sie Zeuge eines mittlerweile selten gewordenen Schauspiels der Natur, denn der nächtliche Himmel über dem Nationalpark ist nahezu frei von Lichtverschmutzung, das heißt der Nachthimmel wird nicht durch künstliche Lichtquellen aufgehellt.Diesem Umstand verdankt der Canyonlands-Nationalpark die Auszeichnung, einer der bedeutendsten Dark Sky Parks der Welt zu sein. Zum Vergleich: Wenn Sie in einer Großstadt in den mondlosen Nachthimmel blicken, sehen Sie bis zu 500 Sterne. Im Canyonlands-Nationalpark werden mehr als 15.000 Sterne sichtbar!Am 12. September 1964, also heute vor 55 Jahren, erklärte der damalige US-Präsident Lyndon B. Johnson das 1.366 Quadratkilometer große Gebiet im US-Bundesstaat Utah zum Nationalpark. Das Schutzgebiet zählt jährlich mehr als 700.000 Besucher. Die Mehrheit kommt allerdings nicht wegen des faszinierenden Nachthimmels, denn schließlich kann sich der Canyonlands-Nationalpark auch tagsüber sehen lassen.
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