Neu angepflanzte Olivenhaine, Zaghouan, Tunesien
© Yann Arthus-Bertrand/Getty Images
Neu angepflanzte Olivenhaine, Zaghouan, Tunesien
Es handelt sich zwar um ein hochauflösendes Luftbild, dennoch dürfte es einigen schwer fallen, auf den ersten Blick zu erkennen, welche wertvollen tunesischen Pflanzen auf dieser Aufnahme zu sehen sind. Wir erlauben uns, das geheimnisvolle Rätsel zu lüften: Es handelt sich tatsächlich um Olivenbäume!
Olivenhaine existieren im Mittelmeerraum seit dem Altertum. An einigen der jahrhundertealten Bäume wachsen bis heute regelmäßig Früchte. Für die Ernte werden Netze oder Planen auf dem Boden ausgebreitet. Dann wird gewartet bis die reifen Oliven von selbst herabfallen oder sie werden gepflückt beziehungsweise von den Bäumen geschüttelt.
90 Prozent der geernteten Oliven werden zu Olivenöl gepresst, das äußerst vielseitige Verwendung findet. Es wird zum Braten, Kochen und als Salatöl eingesetzt. Zudem wird es für kosmetische Zwecke und bei religiösen Zeremonien verwendet. Spanien ist mit Abstand der größte Produzent des „flüssigen Goldes“, Tunesien lag 2014 weltweit immerhin auf Platz 10.
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