Das Wohngebäude Bølgen „The Wave“ in Vejle, Dänemark
© Frank Bach/Alam
Wellen aus Beton. Wohngebäude Bølgen „The Wave“, Vejle, Dänemark
Schon auf den ersten Blick stellt sich die Frage: Kann ein Gebäude tatsächlich wie eine Welle aussehen? Der Wohnkomplex Bølgen („The Wave“) in Vejle, Dänemark, zeigt eindrucksvoll, wie Landschaft und Architektur einander verstärken können. Fünf geschwungene Türme greifen die Linien des Fjords auf, sodass das Ensemble wirkt, als sei es in Bewegung. Die direkte Lage am Wasser eröffnet abwechslungsreiche Perspektiven. Wege und ein Steg verändern den Blick auf die Silhouette immer wieder. So hat sich The Wave zu einem modernen Wahrzeichen der Stadt entwickelt.
Auch in Deutschland finden sich Bauwerke, die mit fließenden Formen arbeiten. Der Berliner Wohnkomplex „WAVE“ beispielsweise öffnet seine zum Wasser hin modellierten, weichen Fassaden zur Spree und setzt ebenfalls auf organische Linienführungen, wenn auch deutlich subtiler als das Wellenspiel in Vejle. Beide Gebäude zeigen, wie Architektur Wasserlandschaften aufgreift und ihnen eine eigene Formensprache verleiht.
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