Leuchtturm Ploumanac'h, Côtes-d'Armor, Frankreich
© Christian Handl/Getty Image
Ein Licht in der Nacht. Leuchtturm von Ploumanac'h, Côtes-d'Armor
Die rosafarbene Granitküste der bretonischen Region Côtes-d'Armor in Frankreich ist ein einzigartiger Ort. Sie erstreckt sich über etwa zehn Kilometer durch die Orte Trébeurden, Trégastel und Perros-Guirec. Das Granitgestein entstand vor fast 300 Millionen Jahren durch langsame Abkühlung aus einer Magmakammer und Anreicherung mit externen Mineralien. Im Gegensatz zu ähnlichen Küsten, wie z. B. in Korsika oder China, ist diese Küste durch ein sogenanntes „Gesteinschaos” gekennzeichnet, bei der sich Gesteinsblöcke auftürmen oder Strukturen mit glatten, abgerundeten Ecken bilden, die durch Erosion entstanden sind.
Inmitten dieser spektakulären Landschaft erhebt sich der Leuchtturm von Ploumanac'h, der nach dem Felsen, auf dem er steht, auch „Mean Ruz" (bretonisch für „roter Stein") genannt wird. Mit einer Höhe von 15 Metern fügt er sich perfekt in seine natürliche Umgebung ein. Der heutige Leuchtturm ersetzt den 1860 errichteten Leuchtturm von Mean Ruz, der 1944 von der sich zurückziehenden deutschen Armee zerstört wurde. Heute ist der Leuchtturm ein Wahrzeichen der rosa Granitküste und zieht Besucher aus aller Welt an.
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