Ruderschnecke
© Alexander Semenov Images/Shutterstoc
Engel des Meeres. Ruderschnecke
Der heutige „Meeresengel“, der wie ein ozeanisches Halloween-Gespenst in der Tiefe schwimmt, ist eine von etwa 3.000 Meeresschneckenarten Meeresschnecken sind in allen Ozeanen und Meeren der Welt zu finden. Die wissenschaftlich als Nacktschnecken bezeichneten Meeresschnecken sind Weichtiere, die zur Unterordnung der Ruderschnecken gehören.
Ruderschnecken werden in sechs verschiedene Familien eingeteilt, und sie sind alle bemerkenswert klein, wobei die größten nur etwa fünf Zentimeter lang sind. Man findet sie in arktischen Gewässern unter dem Eis, in tropischen Gebieten und vielen weiteren Meeresregionen. Die Tiere sind von Natur aus gallertartig und meist auch durchsichtig. Sind Ihnen die „Flügel“ auf dem Foto aufgefallen? Diese ermöglichen es dem Meeresengel, mit einer Geschwindigkeit von etwa 0,35 Stundenkilometern „umherzufliegen“. Das mag langsam erscheinen, aber es ist etwa doppelt so schnell wie seine häufigste Beute, der Seeschmetterling.
Trotz ihres Namens sind diese Engel Raubtiere, die aktiv angreifen und Seeschmetterlinge (eigentlich Seeschnecken) aus ihren Schalen herausziehen. Einige Arten von Meeresengeln setzen ein Gift frei, um Raubtiere fernzuhalten, was andere Meeresbewohner dazu veranlasst hat, sie als eine Art „Unterwasser-Pfefferspray“ mit sich herumzutragen, um mit deren Hilfe Raubtiere abzuwehren, von denen sie selbst angegriffen werden. In Anbetracht dessen wäre der Name „Schutzengel des Meeres“ vielleicht passender.
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